Dr. Heribert Zingel, Referent für Grundsatzfragen im Dezernat Caritas

Mk 1,40-45

Die Aufforderung Jesu an den geheilten Aussätzigen, sich dem Priester zu zeigen, mutet angesichts des gleichzeitig ausgesprochenen Wunsches, aber kein Wort über die Heilung zu verlieren, merkwürdig, wenn nicht widersprüchlich an. Dennoch ist sie nicht ohne Sinn, denn erst die Bestätigung der Heilung macht den Geheilten wirklich gesund, indem sie ihn in die Gesellschaft wieder integriert. Gesundheit hat eben nicht nur eine medizinische, sondern auch eine soziale Seite.

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Gebetszettel zur Woche für das Leben

Betrachtung zum Titelbild: Ausschnitt aus Richard Baus „Wenn der Geist kommt...“

ein starkes Rot
wie Feuer oder Blut
vor Blau, mit einigem Violett
Spuren von Grün
Striche, Hiebe
und zarte Linien, verwaschen
auf grober Leinwand


das Rote eine Markierung, Signal
schau hin und sieh
eine Wunde – Blut – die Seitenwunde
meine Wunde sein Wundmal
der am Kreuz leidet das Leid der Welt
nimmt es durch das Tor der Wunde in sein Herz
mein Leid, meine Sorge,
meine Krankheit, Angst und Not


und in seinem geöffneten Herzen
meine Liebe, meine Hoffnung und Stärke,
Glückseligkeit und Mut


das Rote schwebt, schwimmt – im leeren All
im Himmel, im Wasser
der Hauch eines hellblauen Strahls
trifft das Rote in die Mitte
hält es, bindet es, verbindet
damit es sich nicht verliert
zugehörig ist
komm Heiliger Geist

Der vollständige Gebetszettel zum Download